Almenno San Bartolomeo, BG: Gemeinde Hemmingen

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Almenno San Bartolomeo, BG

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Freundschaftsvertrag unterzeichnet

Im festlichen Rahmen des Hemminger Neujahrsempfangs am 20. Januar 2019 unterzeichneten die Bürgermeister Schäfer und Brioschi den Freundschaftsvertrag zwischen den Gemeinden. Almenno San Bartolomeo ist eine kleine Gemeinde mit knapp 6.300 Einwohnern in der Provinz Bergamo in der Region Lombardei im Norden Italiens gelegen.

Am 21. März 2019 wurde der Vertrag dann in Almenno San Bartolomeo gegengezeichnet.

Im Jahr 2012 kam der erste Kontakt zwischen den Gemeinden zustande. Initiiert wurde er durch Alberto Barzanò, der aus der italienischen Linie der Familie Varnbüler stammt und in Almenno für die dortige Stiftung zum Erhalt der romanischen Zeugnisse ehrenamtlich tätig ist (Fondazuione Lemine). Bei mehreren Besuchen in Almenno San Bartolomeo und Hemmingen wurden die Kontakte weiter vertieft.

Beide Gemeinden zeichnen sich durch ihr kulturelles Erbe aus. Um dieses Erbe zu erhalten und zu fördern, wird in naher Zukunft ein sogenannter "europäischer Verbund für territoriale Zusammenarbeit" geschaffen. Dieser Verbund soll ein Netzwerk für kleinere Kommunen mit weniger als 15.000 Einwohnern mit bedeutendem Kulturerbe schaffen.

Die Basis für diesen Verbund haben die freundschaftlichen Kontakte zwischen Hemmingen und Almenno San Bartolomeo gelegt, weshalb sich beide Gemeinden nun auch dazu entschlossen haben, die Freundschaft mit dem Vertrag zu besiegeln.

Neuer Bürgermeister in Almenno - Alessandro Frigeni

Bürgermeister Thomas Schäfer begleitete im September 2019 die Landfrauen, die sich als erste Gruppe aus Hemmingen nach Almenno San Bartolomeo aufmachten, für zwei Tage, um einen Antrittsbesuch beim neugewählten Bürgermeister (auf italienisch: "Sindaco") Alessandro Frigeni zu machen und mit der Verwaltung über zukünftige Projekte der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zu sprechen.

Bei der auch in Italien am 25. Mai 2019 durchgeführten Kommunalwahl wurde die Bürgerliste "Erneuerung in Kontinuität" stärkste Kraft und der Spitzenkandidat Alessandro Frigeni zum Bürgermeister gewählt. Er hat bereits langjährige kommunalpolitische Erfahrung und war zuvor bereits 10 Jahre stellvertretender Bürgermeister unter seinem Vorgänger Gianbattista Brioschi.

Bürgermeister Schäfer dankte Bürgermeister Frigeni für den freundlichen Empfang und beide betonten, dass die gewachsenen Beziehungen weiter ausgebaut werden sollten. Frigeni freute sich, dass mit den Landfrauen nun eine erste Gruppe eine Stippvisite nach Almenno unternommen hat und er gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass noch weitere Vereine, Gruppen und Einzelpersonen die Gemeinde und die Provinz Bergamo besuchen.

Bürgermeister Schäfer und die italienischen Partner nutzten die Gelegenheit der Zusammenkunft, um die weiteren Schritte für die Gründung eines "Europäischen Verbands für territoriale Zusammenarbeit" (EVTZ) voranzubringen. In der Lombardei, Sardinien und in Baden-Württemberg wurden bereits lokale Vereinigungen von "Kleinen Gemeinden mit großem kulturellem Erbe" gegründet. Nun gilt es die erforderlichen Dokumente zu finalisieren. Diese sind dann vom Regierungspräsidium Freiburg und dem Ufficio del Consiglio dei Ministri in Rom zu genehmigen. 

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