Gemeinde Hemmingen (Druckversion)

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Verbandsversammlung der Strohgäu-Wasserversorgung

Rekord: Wasserabgabe 2017 so hoch wie seit über 10 Jahren nicht mehr
Inbetriebnahme der neuen Wasserleitung vom Wasserwerk Strudelbachtal zum Hochbehälter Heimerdingen
 
Am Mittwoch, 13. Februar 2019, tagte die Verbandsversammlung der Strohgäu-Wasserversorgung im neuen Feuerwehrgerätehaus in Hemmingen. Neben der Beschlussfassung über den Jahresabschluss 2017 und den Wirtschaftsplan 2019 wurde auch über die Erneuerung der Wasserleitung vom Wasserwerk Strudelbachtal zum Hochbehälter Heimerdingen berichtet.
 
Nach einigen Unwägbarkeiten und Verzögerungen konnte die neue Leitung vom Wasserwerk im Strudelbachtal zum Hochbehälter in Heimerdingen noch im Jahr 2018 in Betrieb genommen werden. Im Herbst 2017 begannen die Bauarbeiten. Der schwierigste Abschnitt - vom Steilhang bis zum Anschluss im Wasserwerk - konnte nach einer Fehlbohrung nun fertiggestellt werden. Für den Verband ist kein wirtschaftlicher Schaden entstanden erläuterte Dipl.- Ing. Gelewski, der als Nachfolger von Dipl.-Ing. Greger seit Sommer 2018 die technische Betriebsleitung übernommen hat.
 
Verbandsvorsitzender Dr. Wolf dankte Dipl.-Ing. Greger für die langjährige gute Zusammenarbeit, insbesondere für die gute Betreuung des Baus der Wasseraufbereitungs- und -enthärtungsanlage im Wasserwerk Strudelbachtal.

Verbandsvorsitzender Dr. Wolf (links), Dipl.-Ing. Greger (rechts), Quelle: Zweckverband Strohgäu-Wasserversorgung
Verbandsvorsitzender Dr. Wolf (links), Dipl.-Ing. Greger (rechts), Quelle: Zweckverband Strohgäu-Wasserversorgung

Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Feststellung des Jahresabschlusses 2017 Die an die Verbandsmitglieder abgegebene Wassermenge erreichte ein Rekordhoch. Mit über 2 Mio. m³ lag die Wasserabgabe so hoch, wie seit 2006 nicht mehr. Grund ist v.a. der trockene Sommer 2017. Der „Wasserpreis“ bzw. die Betriebskostenumlage sank dadurch leicht von 92,1 Cent/m³ in 2016 auf 91,1 Cent/m³.
 
Der Wirtschaftsplan 2019 sieht eine moderate Erhöhung der Betriebskostenumlage um 3 Cent/m³ auf 104,0 Ct/m³ Wasser vor. Die Bezugskosten steigen v.a. aufgrund des höheren Wasserentnahmeentgelts. Dieses erhöht sich um 1,9 Cent pro gefördertem m³ Eigenwasser. Der Anteil der Eigenwasserförderung liegt voraussichtlich weiterhin auf einem niedrigen Niveau von 590.000 m³, da der Wasserstand des Tiefbrunnes im Wasserwerk immer noch sehr niedrig ist. Die Wasserversorgung ist jedoch nicht gefährdet. Da der Verband hinsichtlich der Wasserbeschaffung breit aufgestellt ist, kann die Versorgung problemlos auf Landeswasser umgestellt werden. Entsprechend höher fallen hier die voraussichtlichen Abnahmemengen mit rd. 1 Mio. m³ aus.

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