Gemeinde Hemmingen

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Station 2 - Eisgasse 5

Brunnen

Als um 1500 der Seedamm errichtet und der See  angestaut wurde (bis 1800) plante man auch, von den Quellen südlich des Sees Wasser in den Ort zu leiten.

Doch diese älteren Seeleitungen mit ihren Tonröhren gerieten immer wieder in Verfall und mussten häufig erneuert und repariert werden.

Erst 1868, mit der „verbesserten“ Seeleitung aus  gusseisernen Röhren, war eine kontinuierliche Wasserführung bis in das Dorf und zum Gutshof/Schloss möglich.

Vom Kesselbrunnen mit seinen 2 Brunnenstuben führte die gemeinsame Leitung der Gemeinde und der Familie Varnbüler bis an den Dorfrand. Im Dorf hatten beide separate Leitungen.

 

 

Der Kesselbrunnen, eine der Seequellen, im Bereich See
Die Seeleitung von 1868
Der Beginn der Seeleitung mit alter und neuer Brunnenstube
Die Führung der Seeleitung ab dem Ortsrand.
Nach dem ursprünglichen Plan von 1868 sollten die separaten Leitungen der Gemeinde und der Familie von Varnbüler ab dem „Theilkasten“ (bei der Etterhofscheune) über die Eisgasse und Pfarrstr. laufen.
A, C und B sind die (immer) laufenden Gemeindebrunnen.
Ausschnitt aus dem Situationsplan von 1909.
An der Gemeindeleitung sind die Brunnen an der Eisgasse, der Adlerbrunnen und der Brunnen auf dem Alten Schulplatz angeschlossen.

Die Varnbülerleitung, die etwas mehr Wasser führen konnte, versorgte den Gutsbereich (Zuckerfabrik) und das Schloss.