Gemeinde Hemmingen

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Station D

Hagmühle

Auf der Urkarte von 1831 sind in dem Gebäude 1 noch 3 Mahlgänge und 3 Mühlräder erkennbar.
1928/29 Verlegung der Mühle mit neuer Mahleinrichtung in die Scheune (a). In Betrieb bis 1991.
Seit 2006 Gewinnung elektrischer Energie.

Bereits um 900 gab es in Hemmingen eine moderne wasserbetriebene Mühle, die dem Kloster Weißenburg gehörte. Diese Erwähnung und die von 1150/1160 beziehen sich auf die 1574 so genannte Haagmühlin (mit Hecken eingehegt) unter der Nippenburg. Württemberg, seit 1308 im Besitz Hemmingens und der Mühle, erhält 1399 30 Malter „Rocken“ (ca. 3600 Liter) Abgaben aus der Mühle. Hier musste das Hemminger Getreide bis ins 18. Jh. gemahlen werden (Bannmühle). Das Kellerhaus der Hagmühle wurde außerhalb der Hochwasserzone am Hang errichtet. Inschrift von 1826, 1987 erneuert. Siechenhaus bei der Hagmühle An der Wegegabelung des Mühlwegs und einer ehemaligen Schöckinger Straße (heute Grasweg) stand im 16. Jh. und wohl noch im 17.Jh. ein Siechenhaus der Gemeinde