Gemeinde Hemmingen

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Birnbaum am Pfaffenkreuz

Der Birnbaum wurde um das Jahr 1890 gepflanzt. Es handelt sich um die Sorte "Große Rommelter", der Baum ist heute als Naturdenkmal ausgewiesen und geschützt.

Diese Sorte stammt aus Baden und wurde durch Pfarrer Rutz aus Mauer (Neckargemünd) bekannt gemacht und erstmals 1847 vom Pomologen Metzger beschrieben.

Es ist eine Most- und Schnitzbirne, welche früher dem Riesling bei Weintrauben gleichgesetzt wurde, da sie als Mostbirne "ersten Ranges" eingestuft war. Die Birne wurde zur Verbesserung von minderwertigem Traubenmost empfohlen. Bei voller Reife ist die Birne auch essbar.

Die Frucht reift Ende September bis Anfang Oktober. Der Baum hat einen kräftigen Wuchs und verfügt über eine hochgewölbte Krone mit eichenartigen Ästen.

Im Verlaufe seines Lebens hat der Baum viel erlebt und einige Sagen sind zum sogenannten Pfaffenkreuz entstanden. Zum Beispiel wurde hier angeblich ein Hemminger Pfarrer von einem Hemminger Ritter erschlagen, weil dieser einen Streit zwischen der aufgebrachten Bürgerschaft und diesem Ritter schlichten wollte. Der besagte Ritter hatte eine Bäuerin bei der Feldarbeit überritten und getötet.