Archiv der aktuellen Meldungen: Gemeinde Hemmingen

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Verabschiedung vom Realschulrektor

icon.crdate11.07.2013

Verabschiedung von Realschulrektor Knut Wettern


Viel Lob, Anerkennung und Dank gab es für Realschulrektor Knut Wettern anlässlich seiner Verabschiedung am Dienstag, dem 9. Juli 2013, zu der zahlreiche Gäste gekommen waren.

Ein Teil der Schulband eröffnete mit beeindruckender Musik den offiziellen Festakt in der Schulmensa, bevor Realschulkonrektorin Sandra Vöhringer die Gäste begrüßte. Sie erinnerte daran, dass Rektor Wettern erst der zweite Schulleiter der Realschule sei und sein Vorgänger, Herr Wiese, es auf stolze 24 Jahre Amtszeit gebracht habe. „Lieber Herr Wettern, Sie bringen es nur auf knapp 10 Jahre, dennoch werden Sie in die Geschichtsbücher der Realschule eingehen, denn Sie nehmen heute offiziell nicht nur Ihren Hut, sondern auch den Schulnamen, gewissermaßen sogar die Realschule mit in den Ruhestand. Aber, Sie haben auf ihre alten Tage noch für Nachwuchs gesorgt, denn im nächsten Schuljahr wird ein Baby - Ihr Baby - unser Baby - laufen lernen, die Glemstalschule Schwieberdingen-Hemmingen.“ In den vergangenen Jahren habe sie Herrn Wettern als einen Menschen kennengelernt, von dem sie sehr viel lernen konnte. „Ich finde es sehr bemerkenswert, mit welcher Freude und Energie Sie bis zum Schluss bei der Sache waren und es immer noch sind … Was ich mit Sicherheit am meisten vermissen werde, ist Ihr Humor. Auch wenn es noch so anstrengend und belastend war, wir haben es immer wieder geschafft, zu lachen und das nicht selten. Und das tat sehr gut!“

In ihrer Verabschiedungsrede verwies die Leitende Schulamtsdirektorin Gabriele Traub namens des Staatlichen Schulamtes Ludwigsburg und der für die Schule zuständigen Schulrätin Hermine Markert darauf, dass die Realschule Schwieberdingen-Hemmingen an einem Wendepunkt stehe: „Im neuen Schuljahr nimmt sie mit den neuen Fünftklässlern ihre Arbeit als Gemeinschaftsschule auf. Sie wird dann auch einen neuen Namen tragen: Glemstal-Gemeinschaftsschule. Der Schulleiter, der diesen Weg ganz entscheidend mitgestaltet, vorbereitet und vorangebracht hat, wird ihn im Weiteren aber nicht mehr selber mitgehen.“ Als Schulleiter und Pädagoge habe Rektor Wettern die Realschule in den vergangenen 10 Jahren entscheidend geprägt.
Sie erläuterte den Werdegang des scheidenden Rektors, der nach der Bundeswehr, den Studien an der PH Ludwigsburg und der Universität Stuttgart 1972 die erste und 1973 die zweite Staatsprüfung für das Lehramt an Realschulen in den Fächern Mathematik und Physik abgelegt hat. In zahlreichen Realschulen im Schulamtsbezirk habe er sich immer auch über die reine Unterrichtstätigkeit hinaus intensiv eingebracht, „als Ausbildungsleiter und Mentor in der Lehrerausbildung, als Sicherheitsbeauftragter, als Schulbuchgutachter für das Kultusministerium, in der Arbeitsgruppe ‚Berufsorientierung in der Realschule‘, ebenfalls im Ministerium sowie als Koordinator des Bereiches Informatik und Computer. In den Jahren 1984-1994 arbeiteten Sie in verschiedenen Projekten der Unterrichtsforschung an der PH Ludwigsburg mit und Sie absolvierten eine Grundausbildung in Suggestopädie. Die Orientierung am Einzelnen, die Orientierung an Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches Lernen - das alles war bei Ihnen schon sehr frühzeitig im Blick.“ Rektor Wettern sei stets ein engagierter Lehrer gewesen, der sich anhand dieser vielfältigen Erfahrungen auch so manche Kompetenz erwarb. Zu der Zeit, als er nach Schwieberdingen kam, habe man sehr intensiv über die PISA-Studie und daraus resultierende Konsequenzen gesprochen. Man traf die „Vorbereitungen für die Umsetzung des Bildungsplanes, der ab 2004 Gültigkeit hatte und fortan den Lernfortschritt und den Erwerb von Kompetenzen in den Fokus stellte - und der Realschule die Fächerverbünde und die Themenorientierten Projekte (TOPs) brachte. Es galt also, den Bildungsplan mit seinen Neuerungen umzusetzen. Es galt auch, den Erfordernissen der Kinder und Jugendlichen in einer sich zunehmend verändernden Lebenswelt gerecht zu werden. Gemeinsam mit dem Kollegium nahmen Sie diese Aufgaben an“, so die Leitende Schulamtsdirektorin. Sie erläuterte, dass an der Realschule das soziale Profil durch die Schulseelsorge, Streitschlichter und die Sozialstunde in allen Klassen zunehmend vertieft und durch diverse erlebnispädagogische Angebote ergänzt wurde. Mit der aktuellen Verleihung des Berufswahlsiegels „Boris“ verdiene nun auch die Arbeit bezüglich der Berufsorientierung Anerkennung. Sehr lobenswert seien auch die Bildungspartnerschaften mit der Robert Bosch GmbH, der Volksbank Asperg-Markgröningen und der DSV Solutions Stuttgart GmbH & Co. KG.
Die beispielgebende Zusammenarbeit mit den Werkrealschulen in Schwieberdingen und Hemmingen sei eine wichtige Voraussetzung für die Weiterentwicklung zur Gemeinschaftsschule gewesen. „Sie, Herr Wettern, haben mit Ihrer Fähigkeit, die Menschen miteinander ins Spiel zu bringen und mitzunehmen, ganz entscheidend dazu beigetragen, dass diese Entwicklung sich so erfolgreich vollziehen konnte. Und Sie sehen es für sich ja heute als glückliche Fügung, dass Sie am Ende Ihres beruflichen Lebens noch so ein großes Projekt mit auf den Weg bringen konnten“, betonte die Vertreterin des Staatlichen Schulamtes. Sie dankte Rektor Wettern abschließend für die konstruktive, offene und vertrauensvolle Zusammenarbeit und überreichte ihm die Urkunde des Regierungspräsidiums Stuttgart zur Versetzung in den Ruhestand und einen Blumenstrauß.

Namens des Gemeindeverwaltungsverbandes Schwieberdingen-Hemmingen richteten die beiden Bürgermeister Schäfer und Spiegel als Vertreter des Schulträgers ein gemeinsames Grußwort an Rektor Wettern. Rückblickend erläuterte Bürgermeister Spiegel, dass man Herrn Wettern von Beginn an die Eignung und Tatkraft für die Fortentwicklung der bis dato bewährten Struktur und Kultur zugetraut habe. “Sie haben es auch verstanden, die bewährte Zusammenarbeit zwischen Gemeindeverwaltungsverband und der Schule fortzuführen und dabei Ihre persönliche Note einzubringen.“ Rektor Wettern habe die Wünsche für eine gute Zusammenarbeit zwischen der Schule und dem Schulträger voll umgesetzt und man könne auf eine jahrelange erfolgreiche Zusammenarbeit zurückblicken. „Sie haben das Gesicht unserer Schule positiv verändert und gleichzeitig darauf geachtet, dass die Schule immer auch ein Teil des örtlichen Lebens unserer beiden Gemeinden ist.“
Auch Bürgermeister Schäfer betonte, dass diese Zusammenarbeit „stets sehr konstruktiv und zielführend“ gewesen sei und immer darauf angelegt war, „die besten Rahmenbedingungen für die Schülerinnen und Schüler an dieser Schule zu schaffen.“ Rektor Wetter habe auch nicht gezögert, sich den geänderten politischen und damit auch bildungspolitischen Rahmenbedingungen zu stellen. Er habe ihm und seinem Kollegen Spiegel die Inhalte der Gemeinschaftsschule nahe gebracht und erklärt, dass er mit der Realschule die ideale Ausgangsposition habe, diesen pädagogischen Ansatz mit individuellem Lernen und Binnendifferenzierung zu verwirklichen. „Und nun haben Sie gemeinsam mit Ihrem Kollegium unter Mitnahme der Elternschaft die Gemeinschaftsschule ‚aufs Gleis gestellt‘. Das Signal ist bereits auf grün gestellt und die Glemstalschule wird fahrplanmäßig im neuen Schuljahr starten.“

Der für den Kirchenbezirk Leonberg-Ditzingen zuständige Schuldekan Søren Schwesig wünschte Rektor Wettern auch namens seines Amtsbruders Michael Peters, der immerhin für 1,2 Milliarden römisch-katholische Christen stehe, mit persönlichen Gedanken alles Gute. Er erinnerte an den Film „Der Club der toten Dichter“, in dem es der Lehrerschaft vor allem um die Vermittlung des Lernstoffs und die Weiterführung der Tradition gehe. „In ihrem Bildungsverständnis zählen 4 Säulen: Leistung, Disziplin, Ehre und Tradition.“ Doch dann kam der neue Englischlehrer John Keating an die Schule, der die Schüler aufforderte, „keine grauen Alltagsexistenzen zu leben, sondern etwas Ungewöhnliches aus ihrem Leben zu machen. Und die Leidenschaft dieses Lehrers und seine Lust auf das Leben übertragen sich auf die Schüler und macht sie frei.“ Rektor Wettern habe mit der Realschule als eine der ersten Württembergs den Weg zur offenen Ganztagesschule beschritten und beharrlich für die Entwicklung hin zu einer Gemeinschaftsschule geworben - wiederum als eine der ersten Realschule in Württemberg. „Die Schulseelsorge will ich auch erwähnen, die in Ihnen immer einen entscheidenden Förderer hatte.“ Namens der beiden Kirchen dankte Schuldekan Schwesig „für alle Partnerschaft und gute Unterstützung des Religionsunterrichtes. Wir werden Sie vermissen. Alles Gute und Gott befohlen.“

Für die Schulleitungen der Grund- und Werkrealschulen in Schwieberdingen und Hemmingen sprach der Hemminger Rektor Eberhard Kammerer. Er betonte, dass Rektor Wettern die Grundschulempfehlung der dortigen Lehrer immer hoch gehalten und bei den Eltern an den Info-Abenden dafür geworben habe. „Wir haben uns immer ernst und wahrgenommen gefühlt“, so Herr Kammerer. „Eine Konkurrenz zwischen den beiden Schularten war nie da.“ Bei der Umstellung der Realschule auf die Gemeinschaftsschule gehe es nun hauptsächlich um die Entwicklung des Unterrichts. „Was die Grundschulen im Land schon lange praktizieren, nämlich höchst heterogene Lerngruppen zu individuellen Lernfortschritten zu führen, werden alle Schulen, ganz besonders die Gemeinschaftsschulen, als zentrale Herausforderung annehmen müssen. Das Bild des Lehrers an der Tafel und der Schüler in nachvollziehender Arbeitssituation wird abgelöst von selbsttätigen und kooperativen Arbeitsphasen. Das Erforschen der individuellen Lernnotwendigkeiten und die Bereitstellung der dazu geeigneten Arbeitshilfen wird immer breiteren Raum einnehmen müssen: Lerntheken, Stationenlernen und Lernateliers sind die dazu gehörigen Signalwörter. Neben dem individuellen Lernen ist das miteinander und voneinander Lernen in der Klasse genauso wichtig. Das kann durch kooperatives Lernen geschehen. Hier werden durch eine ganze Reihe angeleiteter Gruppen oder Partneraufgaben das soziale Lernen und die eigene Tätigkeit in einer Gruppe gestärkt. Es bleibt aber - und dies ist mir ein Anliegen auch zu sagen - letzten Endes immer noch eine Selbstverantwortlichkeit des Schülers … Lernen ist immer noch ein zutiefst individueller Prozess, der im eigenen Kopf abläuft und dort nur unter bestimmten Voraussetzungen funktionieren kann: Keine störenden Reizüberflutungen, Ruhe, körperlich-sportliche Ausgeglichenheit, emotionale Geborgenheit und eine positiv soziale Beziehung zum Lehrer. Lieber Kollege Wettern, Sie haben Ihre Schule fit gemacht für diese neue Zeit“, betonte Herr Kammerer. „Ich bin mir sicher, dass Ihre Schüler und Lehrkräfte Sie vermissen werden. Ich werde aber ganz sicher Ihre kollegiale und verständige Art vermissen. Bei den vielen Telefongesprächen und persönlichen Begegnungen war sie stets zu spüren.“

Der Elternbeiratsvorsitzende Christian Köhnlein lobte Rektor Wettern für die sehr gute Zusammenarbeit mit den Eltern und auch für dessen persönliche Unterstützung. „Sie haben mir am Anfang Mut gemacht, dieses Amt zu übernehmen. Und Sie haben immer Ruhe und Diplomatie ausgestrahlt“, so Herr Köhnlein. Zudem habe er diese Ruhe bewundert, die Herr Wettern auch während der extrem stressigen Zeiten anlässlich des Übergangs zur Gesamtschule stets bewahrt habe.

Hugo Matz, der Vorsitzende des Fördervereins, dankte dem Rektor mit einem Veranstaltungsgutschein für die angenehme Zusammenarbeit sowie dessen Einsatz und Mut für den „eigenen Weg“ in den vergangenen Jahren und erinnerte nochmals an das Projekt „Gewältprävention“ sowie die Unterstützung bei Streitschlichter-Coachings, der Schulseelsorge und bei Studienfahrten bzw. Schullandheim-Aufenthalten. Zudem habe man Preise für besondere Schulleistungen vergeben und einen Großteil der Ausstattung des neuen Aufenthaltsraumes finanziert.

Als Vorstand des Bildungspartners dankte Urban Krappen von der VR-Bank Asperg-Markgröningen für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Das Engagement des Rektors sei stets über die übliche Arbeit eines Schulleiters hinausgegangen und er sei im Team mit den Lehrern und Schülern als Unterstützer stets engagiert für Traditionelles und Neues gewesen. Er habe damit nicht nur erhalten, sondern auch die Grundlage für die Zukunft gelegt. „Das ist es, was Politiker zu Recht auch von Managern der Wirtschaft fordern – nachhaltiges Handeln, um Zukunftsfähigkeit zu sichern über die Zeit des eigenen Wirkens hinaus.“

Für die Beauftragten der Schülermitverantwortung dankte Aysha Rädge Herrn Wettern dafür, dass er die Schule so gut geleitet habe. „Sie als Rektor haben den Schülern unserer Schule viele Dinge ermöglicht, von denen Schüler an anderen Schulen nur träumen können. Wie zum Beispiel das große Projekt der SMB, das ‚grüne Klassenzimmer‘, damit Schüler im Sommer einen besseren Unterricht haben können. An diesem Punkt möchten wir, die SMV, uns dafür bedanken, dass Sie uns jahrelang unterstützt haben und uns so viel ermöglicht haben. Ihre Hilfsbereitschaft ließ sich oft sehen. Auch dafür möchten wir uns bedanken.“ Als Dankeschön gab’s für den leidenschaftlichen Tennisspieler einen kleinen Tennisschläger und einen leckeren Kuchen, der mit einem Tennisschläger und Tennisbällen dekoriert war.

Hedi Seibt und Jürgen Schöbel vom Lehrerkollegium sagten in ihrem gemeinsamen Grußwort, dass sie in den Momenten des Abschieds spürten, was Herr Wettern ihnen bedeutet habe und wie wichtig sein Wirken für die Schule und in ihrem beruflichen Leben war. „Aber seien Sie gewiss, wir - und auch die Kolleginnen und Kollegen - haben Ihre Verbundenheit mit dem Kollegium und Ihren offenen, verbindlichen und freundlichen Umgang mit uns immer geschätzt, auch wenn Ihre Äußerungen manchmal mit leichter Ironie gewürzt waren.“ Er sei mit Kritik konstruktiv umgegangen und habe auch selbstkritisch Entscheidungen und Handlungen überdacht. „Mit Ihrer persönlichen Art der Amtsführung haben Sie dafür gesorgt, dass sich die Kolleginnen und Kollegen an der Schule wohlfühlen. Nehmen Sie dafür unseren herzlichen Dank entgegen.“

Bevor Rektor Wettern seine Abschiedsworte an die Gäste richtete, präsentierten die Mitglieder der Schulband das Lied „Hallelujah“ des kanadischen Singer-Songwriters Leonard Cohen, bei dem Sängerin Jessica Deeß mit ihrer beeindruckend schönen und gefühlvollen Stimme für reichlich Gänsehaut beim Publikum sorgte.

Der Realschulrektor Knut Wettern dankte abschließend der Klasse 8b für das anschließende Catering sowie der Schulband und der Tanz-AG der Achtklässler für deren Beiträge. Er habe sich wirklich sehr über die ganzen Lobeshymnen seiner Vorredner gefreut. „Die Redner haben unseren Weg zur Lobkultur intuitiv erfasst. Vielleicht bekommen meine Kinder jetzt auch endlich Respekt vor mir“, so der Rektor mit einem ironischen Lächeln. Er dankte Frau Traub, Frau Markert, Herrn Layher und Herrn Baumgärtner vom Staatlichen Schulamt für deren „Weg von der Schulaufsicht hin zur Schulberatung und einem Unterstützungssystem. Dies war deutlich spürbar!“ Ein weiterer Dank ging an die Bürgermeister und Amtsleiter der Schulträgerkommunen Hemmingen und Schwieberdingen für das persönliche und konstruktive Miteinander. Ebenso betonte er den sehr angenehmen Umgang und die gute Zusammenarbeit mit Schuldekan Schwesig, dem gesamten Elternbeirat, Herrn Matz vom Fördervereins, den Beteiligten der Bildungspartnerschaften, dem Bürgerbeirat, den Jugendbegleitern sowie den Schulleitern der Werkrealschulen. Über seine beiden Konrektoren, Frau Vöhringer und ihr Vorgänger, Herr Sippel sowie das gesamte Kollegium sei er sehr froh gewesen, „ein Kollegium, in dem es ein tolles persönliches Miteinander gibt, fernab von jeder Kumpanei und man konnte immer sachlich diskutieren.“ Er freue sich heute besonders auch darüber, dass viele seiner früheren Weggefährten zu seiner Verabschiedung gekommen seien. Zum Thema Gemeinschaftsschule meinte er abschließend: „Es gibt einen Geist der Gemeinschaftsschule, den lasse ich hier, der schwebt hier weiterhin im Glemstal rum, der tritt allen auf die Füße, damit sie in Bewegung bleiben, aber er ist ein guter Geist!“

Text und Fotos: Judith Chimiak, Gemeinde Schwieberdingen

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