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Eltern-Information: Kinderbetreuung

Artikel vom 23.06.2020

Elternbrief "Kita-Öffnung unter Pandemie-Bedingungen"

Liebe Eltern,
die Landesregierung Baden-Württemberg hat entschieden, dass am 29.06.2020 alle Kitas wieder ihre Türen öffnen und den Betrieb aufnehmen.

Nach den vergangenen Monaten ist dies sicherlich eine Erleichterung für alle Familien. Da wir allerdings auch weiterhin die Corona- Verordnung einhalten und damit auch die vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen berücksichtigen müssen, möchten wir Sie nachfolgend über unsere Planungen informieren, die wir in einem Elternbrief zusammengefasst haben.

Elternbrief: Kita-Öffnung unter Pandemie-Bedingungen (PDF-Datei)
 

Rückkehr zum Regelbetrieb in den Kitas ab 29. Juni 20209

Kinderbetreuung: Rückkehr zum „Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen“ zum 29. Juni 2020 geplant

Nachdem jüngste virologische Studien den geringen Anteil von Kindern am Pandemiegeschehen bestätigt haben, hat die Landesregierung Baden-Württemberg entschieden, die Öffnung der Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege ab 29. Juni 2020 für einen „Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen“ zu ermöglichen.

Die Gemeindeverwaltung Hemmingen ist momentan dabei, alle notwendigen Maßnahmen des Konzepts für einen „Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen“ zum 29. Juni 2020 umzusetzen.

Mit Rundschreiben vom 16.06.2020 hat Kultusministerin Eisenmann die Träger über das Konzept informiert:

Öffnungsschritte und Eckpunkte

Die schrittweise Öffnung der Kindertageseinrichtungen erfolgt in vier Phasen, entsprechend dem Beschluss der Jugend- und Familienministerkonferenz vom 28. April 2020, „Gemeinsamer Rahmen der Länder für einen stufenweisen Prozess zur Öffnung der Kindertagesbetreuungsangebote von der Notbetreuung hin zum Regelbetrieb im Kontext der Corona-Pandemie“.

In Baden-Württemberg wurden bislang die Phasen 1 bis 3 umgesetzt:

Phase 1 mit der Notbetreuung ab 17. März 2020,

Phase 2 mit der erweiterten Notbetreuung ab 27. April 2020 und

Phase 3 mit dem eingeschränkten Regelbetrieb seit 18. Mai 2020.

Phase 4 mit dem Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen steht jetzt ab dem 29. Juni 2020 zur Umsetzung an.  

 

Folgende Grundlagen gelten ab 29.06.2020 bei Umsetzung und konkreter Ausgestaltung durch die Einrichtungen und Träger vor Ort. Die Grundlagen sollen auch für das Kindergartenjahr 2020/2021 gelten, soweit das Infektionsgeschehen keine Einschränkungen oder Erleichterungen indiziert.

  • Der Bildungs-, Betreuungs- und Erziehungsauftrag gilt weiterhin.
  • Die Aufnahme des Regelbetriebes unter Pandemiebedingungen orientiert sich an der Betriebserlaubnis des KVJS hinsichtlich der Anzahl an Gruppen, den Gruppengrößen und den Betreuungszeiten der Einrichtung.
  • Die Öffnungszeiten müssen für alle Beteiligten verlässlich sein.
  • Die Abstandsregeln bei Kindern werden ersetzt durch eine möglichst stabile und konstante Zusammensetzung der Gruppen (Kinder wie auch Beschäftigte) zu achten. Im Regelfall besuchen die Kinder die Gruppe, die sie vor Schließung der Kita besucht haben. Neuaufnahmen von Kindern und deren Eingewöhnung können wieder erfolgen.
  • Für die verschiedenen Betreuungsgruppen ist möglichst eine Trennung sowohl im Gebäude wie auch im Außenbereich vorzunehmen, das heißt Kitabeginn und -ende, Essenszeiten sowie Aufenthalte im Außenbereich sind weiterhin orts- bzw. zeitversetzt zu planen.
  • Erwachsene untereinander sollen das Abstandsgebot (1,5 Meter) einhalten.
  • Die Notbetreuung entfällt, ein Rechtsanspruch auf Betreuung nach SGB VIII besteht weiterhin nicht.
  • Vom Mindestpersonalschlüssel nach § 1 der KitaVO kann um bis zu 20 % ohne Kompensation unterschritten werden, sofern die Aufsichtspflicht gesichert ist. Eine weitere Unterschreitung muss dann durch geeignetes Personal kompensiert werden. Als letzte Möglichkeit kann die Einrichtung in Abstimmung mit dem Träger eine Reduzierung der Öffnungszeiten vornehmen.
  • Zusätzliche geeignete Räumlichkeiten können genutzt werden, sofern die Sicherheit für Kinder und Beschäftigten gewährleistet ist; es genügt eine einfache Mitteilung an den KVJS.  
  • Eine Abweichung von der Gruppengröße ist im Einzelfall mit Genehmigung des KVJS möglich. 
 

Gesundheitsmaßgaben:

Für den Kita-Betrieb sowie die Kindertagespflege ist wesentlich, dass ausschließlich gesunde Kinder ohne Anzeichen der Krankheit SARS-CoV-2 betreut werden. Häufige Symptome sind Störungen des Geruchs- und Geschmacksinns, Fieber oder Husten. Auch das Personal muss gesund sein, ebenso die Eltern oder andere Personen, die das Kind zur Kinderbetreuung bringen, sowie sämtliche Mitglieder des Hausstandes. 

Mit Beginn des Regelbetriebs unter Pandemiebedingungen ab dem 29. Juni 2020 sowie zu Beginn des neuen Kindergartenjahres haben die Eltern und alle Beschäftigten eine entsprechende schriftliche Erklärung abzugeben, die dokumentiert wird Sollten Eltern diese Regelung nicht einhalten, ist die Einrichtung berechtigt, das Kind von der weiteren Betreuung auszuschließen.    

Über eine erweiterte Teststrategie für Kinder und Beschäftigte entscheidet der Ministerrat am 23. Juni 2020.

 

Pädagogische Fachkräfte und weiteres Personal:

Das Personal wird nicht in allen Einrichtungen vollumfänglich zur Verfügung stehen, da einzelne Beschäftige aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe nicht im Präsenzdienst zur Verfügung stehen können.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat zwischenzeitlich seine Informationen zu den Risikogruppen an die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse angepasst. Demnach ist eine generelle Festlegung zur Einstufung in eine Risikogruppe nicht mehr möglich. Vielmehr sei eine personenbezogene Risiko-Bewertung im Sinne einer (arbeits-)medizinischen Beurteilung erforderlich.

Die konkrete Umsetzung dieser Empfehlung des RKI obliegt dem jeweiligen Träger der Einrichtung als Arbeitsgeber der Beschäftigten.

 

Oberste Priorität hat nach wie vor der Schutz der Gesundheit. Das Gelingen des Konzeptes erfordert deshalb zwingend die Solidarität und aktive Mitwirkung aller Beteiligten. Werden die Regeln zur Öffnung der Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege nicht eingehalten, erhöht sich das Risiko eines konkreten Infektionsgeschehens mit der Folge, dass die Gruppe oder die Einrichtung wieder geschlossen und Quarantänemaßnahmen ergriffen werden müssen.

Erstattung der Betreuungsgebühren 17.-31. März 2020

Ab 17. März 2020 wurden die Kinderbetreuungseinrichtungen durch die vom Land Baden-Württemberg erlassene Corona-Verordnung geschlossen.

Für den gesamtem März 2020 wurden noch Kindergarten-/Hortgebühren in der jeweiligen Betreuungsform von der Gemeinde eingezogen. Verrechnungen mit möglicherweise gewährten Notbetreuungen sind administrativ schwierig, so dass nun festgelegt wurde, dass im Laufe des Juli 2020 die Finanzverwaltung die anteiligen Betreuungsgebühren für den Zeitraum vom 17. - 31. März 2020 erstatten wird.

  

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