Aktuelles aus dem Rathaus: Gemeinde Hemmingen

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Wildes Bienenvolk im Schlosspark

Artikel vom 06.08.2020

Im Hemminger Schlosspark lebt seit vielen Jahren ein wildes Bienenvolk in einer großen, alten Akazie. Ich beobachte das seit etwa 30 Jahren, aber sicher sind die Bienen schon länger in dem Hohlraum. In der langen Zeit beobachtete ich das Volk mehrmals jährlich genau, wurde aber noch nie von den Bienen angegriffen und habe auch nie von anderen gehört, die gestochen wurden.

Es besteht bei normalem Verhalten sicher keine erhöhte Gefahr für einen Bienenstich. Selbstverständlich sollte man keine Stöcke in das Flugloch im Baum stecken und es ist auch sicherer auf dem Weg zu bleiben. Ganz allgemein und unabhängig von dem Volk im Baum ist es empfehlenswert, wenn man von einer Biene oder Wespe angeflogen wird, sich schnell zu entfernen ohne nach ihr zu schlagen. Damit hat sich das in der Regel erledigt.

Falls man doch gestochen wird, sollte zuerst der Stachel der Biene entfernt werden. Beim Stich reißt sich die Biene den Stachel mit der dranhängenden Giftblase raus und stirbt in kurzer Zeit daran. Wenn man keinen Stachel mit Giftblase findet, war es vermutlich eine Wespe. Die Stichstelle kann man beispielsweise mit einem Stichheiler, der den Bereich für einige Sekunden erhitzt behandeln. Alte Hausmittel sind eine angeschnittene Zwiebel oder Kartoffel auf die Stichstelle legen. Dadurch schwillt die Stelle weniger stark an. Zur Linderung der Schmerzen kann man die Stelle mit einer Kompresse kühlen. Nach ein bis drei Tagen ist die Schwellung vollständig verschwunden. Die Schwellung ist eine normale Reaktion, wenn der Verdacht auf eine allergische Reaktion vorliegt, sollte man den Arzt aufsuchen.

Ihr zuständiger Bienensachverständiger vom LRA LB

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